Dieses Monat standen drei beeindruckende Schlammlandschaften auf dem Programm: die Liechtensteinklamm in St. Johann, die Kitzlochklamm in Taxenbach und die Seisenbergklamm in Weißbach. Drei Orte, die auf den ersten Blick ähnlich wirken – Wasser, Fels, Holzstege – und sich doch in Atmosphäre und Charakter deutlich unterscheiden.
Gemeinsam ist ihnen die Kraft des Wassers, das sich über Jahrtausende seinen Weg durch den Fels gefräst hat. Jede Klamm erzählt diese Geschichte anders: mal laut und wild, mal dunkel und mystisch, mal eng und überraschend ruhig. Die Stege führen Besucher sicher durch die Schluchten, oft nur wenige Zentimeter vom tosenden Wasser entfernt. Es ist diese Mischung aus Nähe, Naturgewalt und Kühle, die alle drei Klämme zu idealen Ausflugszielen macht – besonders an warmen Tagen.
Die Liechtensteinklamm beeindruckt mit ihrer Tiefe und den steil aufragenden Wänden, die das Licht nur spärlich hineinlassen. Die moderne Helix‑Treppenanlage aus Corten‑Stahl wirkt wie ein futuristisches Tor in eine andere Welt und verleiht der Klamm eine fast dramatische Inszenierung.
Die Kitzlochklamm zeigt sich wilder und offener. Wasserfälle, türkisfarbene Gumpen und historische Stege prägen das Bild. Wer weitergeht, entdeckt die Einsiedelei und Wanderwege, die sich in die umliegenden Hänge ziehen – ein Ort, der Abenteuer und Geschichte verbindet.
Die Seisenbergklamm schließlich ist die kompakteste der drei, aber vielleicht die atmosphärischste. Enge Passagen, moosbewachsene Felsen und der bekannte Klammgeist machen sie besonders für Familien zu einem Erlebnis. Die Dunkelklamm verstärkt den Eindruck einer uralten, fast geheimnisvollen Welt.
Drei Klämme, drei Stimmungen – und ein gemeinsamer Nenner: Sie zeigen, wie vielfältig und lebendig die Natur im Salzburger Land sein kann

