Schnelle Info
Was erwartet dich?
- 48 km hochalpine Straße
- Familienfreundlich
- Parkplätze
- Mit Bus erreichbar
- Zahlreiche Rast- und Aussichtsplätze
- Direkter Blick auf den höchsten Berg Österreichs
Meisterwerk des Alpenstraßenbaus
Einzigartiges Naturerlebnis
Die Großglockner Hochalpenstraße führt mitten durch den Nationalpark Hohe Tauern und bietet spektakuläre Ausblicke auf über 30 Dreitausender, inklusive des höchsten Bergs Österreichs, dem Großglockner (3.798 m). Das Naturerlebnis verbindet Gletscher, alpine Landschaft und vielfältige Vegetationsstufen, was sie besonders macht.

Erlebniswelten und Attraktionen
Entlang der 48 km langen Straße mit 36 Kehren befinden sich zwölf Erlebniswelten mit Museen, Ausstellungen, Themen- und Panoramawegen sowie Spielplätzen. Dies schafft ein reichhaltiges Ausflugsangebot für verschiedene Zielgruppen (Familien, Naturliebhaber, Sportler). Eine Wanderung vom Glocknerhaus zum Margeritzenstausee inklusive Staumauernüberquerung ist ein Highlight abseits der Glocknerstraße und kann Richtung Pasterzengletscher bis zur Franz-Josefs-Höhe als ausgedehnte Tour fortgesetzt werden. Mehrere Stunden Gehzeit ist hier einzurechnen.

Historische und architektonische Bedeutung
Die Straße gilt als Meisterwerk des hochalpinen Straßenbaus und als verkehrshistorisches Denkmal. Sie symbolisiert wirtschaftliches Durchhaltevermögen und ist seit 2015 denkmalgeschützt. Dieses kulturelle Erbe stärkt das Markenimage und betont die technischen Pionierleistungen im extremen Gelände. Die Trasse entstand in einer Zeit mit kaum verfügbaren Maschinen, sodass Vermessung, Sprengtechnik und Materialtransport überwiegend in Handarbeit erfolgten

Nachhaltigkeit und Umweltschutz
Der Betrieb der Straße steht im Einklang mit dem Schutz des Nationalparks, mit Maßnahmen wie Mülltrennung, Ausbau der E-Mobilität und ökologischer Pflege. Dies spricht umweltbewusste Besucher an und fördert ein grünes Tourismusimage.
Zusätzlich wird durch streng regulierte Besucherlenkung und nachhaltige Infrastruktur sichergestellt, dass die sensible Hochgebirgslandschaft langfristig geschützt bleibt. Auch Kooperationen mit Forschungseinrichtungen und Umweltinitiativen stärken den ökologischen Anspruch der Großglockner Hochalpenstraße.

Flora und Fauna
Die Großglockner Hochalpenstraße führt durch den Nationalpark Hohe Tauern und bietet eine einzigartige Flora und Fauna. Die alpine Vegetation umfasst prächtige Almwiesen mit bis zu 140 Pflanzenarten auf kleinen Flächen, darunter Edelweiß, Enzian, Berg-Nelkenwurz, Alpenmargariten und Türkenbund-Lilie. Diese Blumenwiesen bilden Lebensräume für zahlreiche Insekten wie Alpenhummeln, Wildbienen und Schmetterlinge und tragen wesentlich zur ökologischen Vielfalt des Hochgebirges bei. Zusätzlich prägen Moose, Flechten und widerstandsfähige Polsterpflanzen die höheren Lagen, wo nur wenige Arten den rauen Bedingungen standhalten.
Die sogenannten „High Five“ der Tiere der Großglockner Hochalpenstraße sind: Steinbock, Steinadler, Murmeltier, Apollofalter und Alpenhummel. Steinböcke sind in Höhen bis über 3.500 Meter zu Hause, während Steinadler und verschiedene Greifvögel majestätisch über den Bergen kreisen. Murmeltiere sind häufig in den Wiesen zu hören und zu beobachten, besonders während der warmen Monate, wenn sie aktiv Nahrung sammeln und ihre Jungtiere aus den Bauen kommen.
Ja, sie sind putzig. Dennoch: Murmeltiere nicht füttern!
Warum nicht?
Auch wenn es harmlos wirkt: Füttern ist für Murmeltiere gefährlich!
Falsche Nahrung wie Brot, Nüsse, Obst, Chips (ehrlich – wer kommt auf so was?) führt zu schweren Verdauungsproblemen.
Abhängigkeit vom Menschen: Die Tiere verlieren ihre Fähigkeit, selbst Nahrung zu suchen.
Gefährliche Nähe zur Straße: Zutrauliche Murmeltiere laufen häufiger auf Parkplätze oder Straßen.
Stress für Jungtiere: Sie lernen falsches Verhalten und werden besonders anfällig.

Unser Eindruck der Tour
„Wenn man will, ist es „nur“ eine Fahrt über einer der schönsten Hochalpenstraßen Europas. In Wahrheit ist es aber viel mehr: Die spektakulären Panoramen, die befahrbare „Edelweißspitze“, der atemberaubende Blick auf die Pasterze und den höchsten Berg Österreichs, 2 begehbare Stauseen, der Gamsgrubenweg, die Murmeltiere und jede Menge Aussichtspunkte machen die Fahrt aber zu einem mehr als ausgefüllten Tagesausflug.
Begeisterung pur!
Anreise
Die Großglockner Hochalpenstraße kann sowohl von Norden als auch von Süden befahren werden. Die Anreise von Norden erfolgt über Bruck und Fusch, also aus Richtung Salzburg. Von Süden führt die Route über Heiligenblut in Kärnten. Beide Zugänge bieten beeindruckende Panoramen und sind gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Die Straße ist von Mai bis November geöffnet, im Winter gesperrt.
Parken
Entlang der Großglockner Hochalpenstraße gibt es zahlreiche Parkplätze, auf denen Fahrzeuge kostenlos geparkt werden können. Diese Parkplätze bieten die Möglichkeit, eine Pause einzulegen, die beeindruckende Aussicht zu genießen oder Wanderungen zu unternehmen. Die Parkplätze sind ausgewiesen und das Parken erfolgt gemäß der Straßenverkehrsordnung. Zum Schutz der Natur ist wildes Campieren und Parken außerhalb der ausgewiesenen Plätze nicht gestattet. Videoüberwachung stellt die Einhaltung der Regeln sicher.
Bildergalerie Großglockner Hochalpenstraße














































Live Webcams
Direktlink
Weitere Info
Infopoint Großglockner Hochalpenstraße
Kassenstelle Ferleiten
5672 Fusch an der Großglocknerstraße, Ferleiten 1
grossglockner.at |+43 6546 650
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Immer wieder ein Erlebnis! Wir waren schon 5x hier!